Organisation und Abschied

Die Zeit von meiner Abschiedsparty bis jetzt, also unmittelbar vor dem Start nach Österreich, war sehr Ereignisreich und stressig. Morgen geht es also mit dem Zug los in Richtung Saalbach-Hinterglemm.

Doch bis dahin wollte ich noch Familienmitglieder und Freunde besuchen, musste Sachen packen und die Wohnung übergeben, Ärzte aufsuchen und diverse Dinge organisieren.

Mir war es ziemlich wichtig, dass ich nochmal mein kleines Patenkind Max Leon bei meiner cousine Ani in Motten (Bayern) besuche. Weiterlesen -> 

Nach einer Fahrzeit von 1,5 h habe ich einen coolen Tag mit dem kleinen verbracht. Von Lego City mit der Polizeistation über Kartenspiele sind wir dann in das familiengeführte Restaurant “Grüne Au” http://www.gruene-au-motten.de/ und haben die Kegelbahn unsicher gemacht.

Zu dem nachfolgendem Foto habe ich eine Nachricht an Freunde gesendet, die sogar Bürokollegen zum lachen gebracht hat:
“Oh man, wir haben die Räuber jetzt schon 20 mal ins Polizeigefängnis gesteckt, aber die besorgen sich immer wieder Waffen, hauen damit ab und klauen Fahrräder, Boote und Schätze aus dem Museen.”
Mit Tipps wie Fluchtgräben, Überwachungskameras und Umhängen die uns unsichtbar machen, konnten wir der Sache Herr werden und die Gegend ist wieder sicher!

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Die darauffolgenden Tage stand Erfurt auf dem Programm. Der Weihnachtsmarkt ist echt ansehnlich. Vor der Kulisse des Doms imposant, aber der kleinere an der Krämerbrücke überzeugte durch Gemütlichkeit und scheinbar leckererereren Glühwein. Über das Wochenende dann die letzte Fahrt nach Braunschweig. Dort waren hauptsächlich Malerarbeiten, Müllentsorgungen, Kisten schleppen und die Weihnachtsfeier der Fußballer zu erledigen.
Die Weihnachtsfeier war super witzig und auch etwas emotional. Danke für die tollen Reden und Abschiedsgeschenke. Ihr seid großartig!
Nunja, mit 3 Stunden schlaf und einem ordentlichen Schädel lässt es sich ganz gut streichen und die Wand mit den Edding Grüßen von meiner Party ist auch wieder weiß. Mit einigen komplizierten Dingen habe ich die Wohnung jetzt auch an den Vermieter übergeben und hoffe nix mehr von denen zu hören.

Leidiges Thema Ärzte. Vor dem längeren Trip ins Ausland wollte ich mich hier nochmal checken lassen. Und die Kampagne “Deutschland sucht den Impfpass” hat mich motiviert mal den fehlenden Impfungen nachzugehen. Aber erst mal zum unbeliebtesten Arzt: dem Zahnarzt… Lange nicht dort gewesen und gleich fängt der wieder an zu bohren 🙁 Ich wollte tapfer sein und ohne Spritze. Nach dem ersten Ansetzen habe ich gleich gesagt, jage doch da bitte ordentlich betäubung rein 😉

Heute ist pünktlich vor der Abfahrt nach Österreich noch mein Skilehrerausweis gekommen:

skilehrerausweis

Außerdem mag es vielleicht auch interessieren, was ich nun für Materialien besorgt habe um gut für meine Arbeit in Österreich und Kanada vorbereitet zu sein.

Schi habe ich mir im Sommer relativ günstig im Internet organisiert. Einen Riesentorlauf Schi von Fischer (RC4 WC, Preis: 400 €) in einer Länge von 180 cm für schnelle Fahrten und einen Völkl Racetiger SL Speedwall (Preis: 380) mit einer Länge von 165 für kürzere Radien sind die drehfreudiger. Also ich kann sagen mit beiden Schiern gut zurecht zu kommen. Mit dem Fischer hatte ich am Anfang etwas Probleme, da der wirklich sehr hart in Torsion ist. Aber zum Speed fahren macht der echt Spaß.
Die typischen Löcher in den Spitzen der Schi sollen das Gewicht vorne reduzieren und dadurch weniger schwingen. Einige der Ausbildner sind der Meinung, dass es nichts bringt und hauptsächlich Marketing ist. Dafür habe ich aber zu wenige Vergleiche um mir ein Urteil zu erlauben. Also hier die guten Dinger:

skier

Mein gutes Holy Moly Snowboard von Forum habe ich ja schon seit dem letzten Winter und ist der Hammer. Es ist echt schwer vielseitige Boards zu finden, aber mit dem hat man einen guten Kompromiss aus Pistenbrett für gutes Kanten und Kurvenfahren, sowie ein tolles wendiges Brett für den Funpark und zum Jibben. Seine Nachteile hat das mit 158 kurze Board ganz klar im Powder. Da fehlt dann einfach der Auftrieb und es wird anstrengend zum Fahren. Um einen relativ komfortablen Transport zu gewährleisten ging es noch an die Auswahl der richtigen Tasche. Groß genug und Rollen waren mein Kriterium. Und jetzt habe ich auch noch eine super hübsche. Oder was meint ihr zu der evoc (Preis: 200€)?

evoc

Zum Transport von weiterem Gepäckzeug nutze ich einen großen Trekking-Rucksack von McKinley (Preis: 100€). Der Kenai hat mit 75+10 Litern reichlich Platz und sitzt sehr gut am Rücken, wenn man die Polsterung gut auf seine Größe eingestellt hat. Dazu kam ein Tablet PC, mit dem ich im Vergleich zum Laptop Gewicht sparen kann (Odys Noon, Preis: 140 €) und ein paar Trekking-Schuhe von Mammut (T Advanced GTX Men graphite/inferno, Preis: 150 €)

Schon an Kanada gedacht habe ich bei den Beantragungen des Internationalen Führerscheins und des Polizeilichen Führungszeugnisses, dem Wunsch eines Reiseführers zu Weihnachten und der groben Überlegung welche Reiseroute ich denn nehmen könnte.

So, ich bin müde und gehe schlafen. Bis dahin haltet die Ohren steif und wir hören uns zu Weihnachten mit den Berichten von den ersten Tagen in Saalbach!
VG Paule

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