Der Beginn des Schilehrerlebens

Griaß eich!

Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest!

Meine ersten Tage hier in Saalbach als Schilehrer sind zu Ende und ich bin super glücklich, dass ich mich entschieden habe den Winter in den Bergen zu verbringen. Ich habe jetzt schon Erfahrungen gemacht, auf die ich später oft zurückblicken werde.

Nach meiner Ankunft wurden von den Schischulleitern die Zimmer eingeteilt. Da noch nicht genau klar war, wer wann ankommen wird, habe ich die ersten zwei Nächte übergangsweise in einem anderen Zimmer gewohnt als ich jetzt entgültig gelandet bin. Wir haben mitten im Ort neben dem Schischulbüro für Anmeldungen und in guter Lage zum Aprés Schi ein ganzes Haus für die Schilehrer. Es arbeiten in etwa 50 Lehrer für die Schule und 30 wohnen in dem haus mit gemeinsamer Küche und sanitären Einrichtungen auf dem Gang. Aktuell habe ich ein Doppelzimmer mit einem schottischen Typen. Aber nach den Weihnachtsferien werden viele Aushilfslehrer und Ferienarbeiter wieder gehen und es kann sein, dass ich bis zu den Winterferien im Februar alleine im Zimmer schlafen kann.

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An den ersten zwei Tagen wurden die neuen Schilehrer in alle Abläufe eingearbeitet und wir haben die Übungslifte gezeigt bekommen. Weiterlesen ->

Die erste Woche wurde ich gleich mal für Privatunterricht eingeteilt, fand ich schon cool. Die ersten Stunden hatte ich dann auch noch leicht fortgeschrittene Leute. Auf zwei holländische Frauen folgte ein 12 jähriger holländischer Junge mit seinem Vater, die mich für 4 Nachmittage gebucht haben und die nächsten Tage habe ich am Vormittag 3 Geschwister im Alter von 8-12 aus Neuseeland. Mit den privaten Leuten komme ich viel mehr zum Fahren und kann viele Übungen machen. Voi guad! Allgemein gibt es hier wirklich alle Nationalitäten. Zum Beispiel hatte ich schon mit Südafrikanern, Leuten aus Dubai und hauptsächlich Holländern zu tun. In den Nächten ziehen wir auch regelmäßig durch die Bars und an Theken vorbei. Zum Glück gibt es in fast allen Locations Schilehrerbier, dass mindestens um die hälfte günstiger ist. So bekommt man meistens 0,5 l für 2 € und somit kann man sich auch mal eins mehr am Abend gönnen zum Feierabend!

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Die anstehenden Feiertage sind auch schon grob geplant. Am Heiligabend gehen wir in einer kleinen Gruppe im Ort essen und zum Mitternachtsgottesdienst in die Kirche. Am 1. Feiertag wandere ich Abends mit Melina und Stirnlampe auf den Berg zum Spielberghaus mit Abendessen und Nachtrodeln zurück ins Dörfli. An Silvester veranstalten die Schischulen am späteren Abend eine Schishow mit Fackeln und Showfahren, für die wir noch trainieren müssen.

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Ok, soweit denke ich, habe ich alles erwähnt was euch vielleicht interessieren könnte. Wenn ihr sonst noch irgendwas wissen wollt, dann schreibt einfach einen Kommentar!

Viele herzliche Grüße in die Heimat und an alle Freunde die in der Welt verteilt sind. Lasst es euch gut gehen und pfiat eich !!! paule

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