125 Tage skifahren in Whistler

Frühlingsgefühle? Nein danke, nicht für mich – noch nicht! Ich bin lieber ne runde ski fahren in den weiten Gletschern von Alaska. Für einige scheint es etwas unverständlich dass ich nach 125 Tagen im Schnee von Whistler noch Lust auf ski fahren habe. Aber Alaska ist ein ganz anderes Kaliber, worüber ich dann im nächsten Eintrag schreibe.

Die zweite Hälfte der Wintersaison in Whistler war super cool, auch wenn der riesige Schneefall ausblieb hatten wir vor allem Ende März gute Bedingungen.

Die letzten Arbeitstage in Whistler waren relative angenehm. An den Wochentagen hat mir allerdings oft die Motivation gefehlt da die Saison schon relative lang war. An dem Wochenenden hatte ich dann wieder meine Club Kids mit denen ich unheimlich viel Spass habe. Zum Beispiel habe ich am Osterwochenende Kinderueberraschungseier im Schnee auf einer schwarzen Abfahrt Off Piste versteckt und die Kids mussten runterfahren um sie zu finden (siehe Eier Foto). Es ist erstaunlich wie die sich verbessert haben und vor allem mit was fuer selbstvertrauen sie steile pisten und schwieriges gelaende runterfahren. Es war klar, dass am letzten Wochenende was besonderes passieren sollte. Zum einen war an dem Wochenende das Motto beim Skifahren “Retro”… Ich habe schon vor einiger Zeit diese 207 cm P9 Volkl Ski aus dem 90er Jahren bekommen und dazu habe ich noch einen alten Einteiler von Helly Hansen abgestaubt (siehe foto). Es hat an dem Wochenende ziemlich geschneit und in dem powder war es relativ schwierig mit den duennen ski zu fahren. Ich habe mich sogar einmal mit den skiern vor meinen kids hingehauen, die hatten natuerlich den groesten spass dabei… Mit den aelteren Schuelern bin ich am Samstag nach dem Mittag in eine grosse Trampolinhalle gefahren, von der ich in einigen meiner vorhergehenden Artikel mal berichtet habe. Es war eine riessen Gaudi und die Eltern haben die Kinder dann abgeholt. Die kleineren Sonntagskids haben dann in einer Eisdiele ein Eis nach dem Skifahren bekommen und wir haben die Saison ruhig ausklingen lassen. Ausserdem haben alle Kinder individuell gestaltete Fotocollagen bekommen die ich in einem Fotoladen entwickeln lassen habe.

Kinderueberraschungseier in Whistler

Kinderueberraschungseier in Whistler

Retro Style im Pulverschnee von Whistler

Retro Style im Pulverschnee von Whistler

Nach meinem letzten Arbeitstag fuer Whistler Blackcomb stand dann auch schon Sachen packen fuer Alaska an. Allerdings wollte ich die letzten Tag nicht ohne auf dem Berg gewesen zu sein verbringen. Und die Schneebedingungen waren zu der Zeit sehr gut. Da ich nach einer kompletten Saison das Gebiet relative gut kenne habe ich mich auch immer mehr an schwierige Passagen gewagt und groessere felsen zum springen gesucht. Ich habe auch fuer mich selber gemerkt wie sehr ich mich verbessert habe im skifahren. Die Abfahrt die ihr unten eingezeichnet seht ist zum Beispiel eine Beruehmte Schlucht, die ich am Ende der Saison gefahren bin. Man muss etwa 30 min Wandern um dorthin zu kommen. Letzte Saison haette ich das noch nicht gefahren, diese Saison kein Problem!

Klippenspringen mit den Kids (ollie in Aktion)

Klippenspringen mit den Kids (ollie in Aktion)

Riesentorlauf mit den Klub Kindern (Aiden)

Riesentorlauf mit den Klub Kindern (Aiden)

DOA Abfahrt

DOA Abfahrt

Die Mitarbeiterwohnungen sind alle langsam leerer geworden und einige freunde haben sich vor mir verabschiedet, sodass es auch einige abschiedspartys in der letzten zeit gab. Es fiel dann fuer mich auch gar nicht so schwer auf wiedersehen zu sagen. Es war Zeit fuer ein neues kapitel (Alaska / Hawaii) und auserdem wusste ich dass ich auf meiner rueckreise von Alaska noch einen kleinen zwischenstopp in Whistler machen werde. Denn netterweise konnte ich einige meiner Sommersachen die ich in Alaska eh nicht gebrauchen kann in einem Haus einer meiner Klub kinder lagern. Die muss ich dann natuerlich wieder abholen. Als ich die Sachen bei dem kleinen Ethan (5 Jahre alt) vorbei gebracht habe hat er mir ganz aufgeregt die Tuer aufgemacht und wollte mir sofort sein Zimmer mit allen Spielsachen zeigen. Auserdem wurde ich dann von der Familie noch zum Abendessen eingeladen, es gab richtig gutes Steak mit Schrimps Avocado Cocktail als vorspeise. Es ist so toll ein gutes Verhaeltnis mit den Eltern der Schueler zu haben und die versuchen auch gerne viel anerkennung zurueckzugeben wenn sie sehen ich unterrichte die kinder gut. Als Abschiedsgeschenk habe ich von allen tolle Karten, Geschenke und einiges an Trinkgeld bekommen. Danke!

Sodalle, jetzt mache ich mich mal auf den Weg nach Alaska und hoffe das Wetter spielt dort mit damit wir ein paar Tage Skifahren bekommen. Das Wetter in der Region um Haines ist immer sehr unbestaendig und manchmal warten skigruppen 2-3 Wochen damit sie einen Tag skifahren bekommen. Leider haben wir nicht so lange Zeit.
Neben dem freue ich mich auch schon wieder mit meinem Camper Van durch das Land zu ziehen und dort zu uebernachten wo es uns gefaellt.

Liebe Gruesse!

Ah und ganz nebenbei kann man jetzt auch auf der Seite hier herausfinden wann ich wieder in Deutschland lande 😉 kleines Raetsel…

Ski Touring, Snowmobile Tour und Wintercamping!

Hallo meine lieben Freunde, jetzt ist mehr als die halbe Wintersaison in Whistler schon fast vorbei. In Kanada bin ich jetzt schon über 9 Monate, dass bedeutet es bleiben noch knapp 3 weitere Monate uebrig. Viel Spass beim lesen meiner Erlebnisse des letzten Monats.

Hier am Anfang möchte ich gerne riesige Glückwünsche an meinen Kumpel und nun Doppelweltmeister Erik Lesser einschieben. Klasse Rennen bei der WM in Konthiolati, du hast dir das verdient. Als Gratulation habe ich ihm das folgende Foto gesendet und in der ARD hat er in einem Interview erwähnt dass er sich über ein Foto gefreut hat auf dem er alten Kumpels Nachhilfe im Skilanglauf gibt, pfiff das ich nicht lache! Ohne diese Trainingseinheit wärst du jetzt nicht da wo du bist 😛

Herzlichen Glückwunsch zu zwei Goldmedallien bei der W! Klasse job!

Herzlichen Glückwunsch zu zwei Goldmedallien bei der WM! Klasse job!

Der Januar und die ersten Wochen im Februar waren hauptsaechlich vom Alltag in der Schischule gepreagt. Leider bleiben die grossen Schneemassen immernoch aus und die Temperaturen sind viel zu warm. Als ich wusste es geht fuer den Winter nach Whistler habe ich mir andere Bedingungen erhofft als aktuell herrschen. Es regnet die meiste Zeit und der Schnee ist ab der Mittelstation schon fast komplett verschwunden. Das ist echt traurig und es ist so schwer die Gaeste bei Laune zu halten geschweige denn vernuenftig zu trainieren.

Gut gelaunt beim crazy Helm Tag, meine wild sharks ski Club Mannschaft.

Gut gelaunt beim crazy Helm Tag, meine wild sharks ski Club Mannschaft.

Dazu kommt noch, dass ich mich Mitte Januar bei einem Sturz im Alltag verletzt habe. Ich bin ausgerutscht und habe mein Schienbein an einer scharfen Kante aufgeschlagen an der ich haengen geblieben bin. Das Bein war Anfangs sehr stark geschwollen und die Arbeit im Schistiefel war die Hoelle mit den Schmerzen. In den ersten zwei Wochen nach dem Sturz bin ich an meinen freien Tagen gar nicht auf den Berg um das Bein etwas zu schonen. Dafuer habe ich die freien Tage genutzt um meinen Freund Dominic und meine alten Arbeitskollegen in der Score Bar in Vancouver zu besuchen. Wir hatten zusammen einen schoenen Abend und haben am naechsten Tag hauptsaechlich ueber alle Ereignisse geredet. Vancouver ist ungefaehr 1,5 Stunden mit dem Auto von Whistler entfernt und es lohnt sich vor allem einige Einkaeufe zu erledigen wenn man schon einmal in der Stadt ist. Der preisliche Unterschied zwischen dem Berg- und Touristendorf Whistler zu den grossen Maerkten in Vancouver ist vor allem in Lebensmitteln deutlich zu sehen und zu merken.

Abwechslung auf dem Snowboard.

Abwechslung auf dem Snowboard.

Das tägliche skifahren macht sich natürlich sehr auf mein können bemerkbar. Diese Woche habe ich meinen 100. Tag im Whistler Blackcomb Skigebiet diese Saison und ich habe mich ziemlich verbessert. Vor allem was die Geländevariation angeht bin ich viel sicherer geworden. Dadurch wird man aber auch viel feinfühliger was das Material angeht und ich ware mit meinen Skischuhen nicht mehr so zufrieden. Also habe ich mich zu einem schuhspezialisten begeben, eine neue innensole anpassen lassen und mit einigen schaumstoffverstärkungen im innenschuh experimentiert. Außerdem habe ich in ein paar Schuhwärmer investiert, dabei wird in die sole ein Heizdraht eingebaut der dann über einen kleinen Akku am Schuh in drei verschiedenen stufen erwärmt werden kann. Durch die Veränderungen habe ich ein besseres Gefühl im Schuh und bin auf die Kälte in Alaska vorbereitet.

Skifahren mit neu eingestelltem Schuh und Fußwärmer geht gleich viel besser.

Skifahren mit neu eingestelltem Schuh und Fußwärmer geht gleich viel besser.

Apropos Alaska: Ich gehe auf eine Gletscher Expedition/ Tour zum Ski fahren in Haines, Alaska! Das ist jetzt sicher, ich habe heute erst mit einem guide telefoniert. Also werde ich mich nach meinem letzten skilehrertag am 12. April ist, mit meinem Auto auf die 3000 km lange Reise machen. Begleitet werde ich von einer weiteren Skilehrerkollegin aus Dänemark und wir haben vor die Strecke mit Zwischenstopps z.B. in Whitehorse, Yukon in ungefähr 5 Tagen zu fahren. In Haines angekommen geht es dann mit dem Flugzeug auf einen Gletscher wo wir ein basecamp mit zelten aufbauen und von dort tägliche Skitouren starten sowie evtl. ein zweites camp aufbauen können. Falls sich jemand mal die Angebote anschauen möchte kann hier rumstöbern: http://alaskamountainguides.com/?page_id=521

Eine weitere Vorbereitung für Alaska war der Kauf eines Winterschlafsacks, wobei ich bei north face für 25% Rabatt mit einem Schlafsack bis zu -25°C fündig geworden bin. Um gleich einen praxistest zu machen bin ich einige Tage später zum campen an einen See gefahren und nach einem Lagerfeuer mal wieder eine Nacht in meinem camping van geschlafen. Bei minus 4°C habe ich mit langer Unterwäsche im Schlafsack geschwitzt… Am nächsten Tag sind wir dann noch zu den Joffree Seen gewandert die ihr aus meinen sommerberichten bereits kennt. Allerdings konnten wir dieses mal auf den zugefrorenen Seen laufen und eine atemberaubende Szenerie genießen. Seht selbst auf den Fotos:

Camping Platz. Überragend

Camping Platz. Überragend

Joffree Lake Wanderung.

Joffree Lake Wanderung.

Das Eis hält.

DaDaEis hält.

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Und die whiskey jacks (Spatzen) sind zutraulich

Zu meinen weiteren indirekten Vorbereitungen auf Alaska gehört mit Sicherheit das häufige Ski Touren gehen im Backcountry von Whistler und das mehrtägige Lawinen Sicherheitstraining dass ich vor kurzem gemacht habe. Hier eine gute homepage für backcountry in whistler:  http://backcountryskiingcanada.com/index.php?p=page&page_id=Whistler

Man möchte für den Fall der Fälle vorbereitet sein, denn ein teilrisiko ist in den bergen immer da und dem sollte man sich bewusst sein. Zu dem Training gehört dass man mit Lawinenverschütteten Suchgerät einen skifahrer in einer lawine rettet, wir haben über lawinengefahren gelernt, besondere Gelände Muster die gefährlich sind für Lawinenabgänge gesprochen und sehr genaue Schneeanalysen gemacht um gefährliche Schneearten ausfindig zu machen. Alles in allem ein sehr hilfreicher Kurs der mir Sicherheit bei meinen Skitouren gibt und in dem ich gelernt habe auch nein zu sagen und umzukehren wenn Wetter oder Berg einen hindern sicher ski zu fahren. Nachdem ich schon seit längerem eine bestimmte Abfahrt dem Decker Mountain runterfahren wollte und die Bedingungen mich immer gehindert haben konnte ich letzten Montag endlich den Berg besteigen. Auf der Rückseite sind wir über den Gletscher aufgestiegen bevor ich dann auf der Nordseite abgefahren bin. Saustarkes Gefühl, hier seht ihr meine Abfahrt:

Abfahrt am Decker Mountain

Abfahrt am Decker Mountain

Gipfelfoto mit den dänischen Mädels

Gipfelfoto mit den dänischen Mädels

Schneeanalyse beim Lawinentraining

Schneeanalyse beim Lawinentraining

Außerdem sind wir einige Felsen gesprungen die wir zum Üben immer wieder hochgeladen sind…

Ein weiterer Ausflug den wir als angestellte von Whistler Blackcomb bekommen haben war eine geführte Snowmobile Tour. Ein zwischending von Jetski und Motorrad. Wir konnten eine schöne Aussicht genießen.

Snowmobile Pilot

Snowmobile Pilot

Hang loose

Hang loose

Es ist ziemlich krass wie viele verschiedene und interessante Menschen man beim reisen kennenlernt und welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Eine alte Schulfreundin einer meiner besten Freunde in Whistler die aus Ontario in Kanada stammen ist in einem Nachwuchsprogramm für die kanadische Bobmannschaft. Auf einer benefitsveranstaltung sind wir ins Gespräch gekommen und sie hat gemerkt dass ich einiges über Wintersport weis unter anderem eben auch über Bob. Immerhin bin ich schon als Knirps bei rennen in Oberhof gewesen und in einem Viererbob mit andre lange ind dem fincki in dem Eiskanal von Oberhof abgefahren. Also hat sich die Chance ergeben, dass ich mit ihr (Rianna McNeill) zwei Trainings mitmachen konnte und 6 Fahrten gemacht habe. Ein Video könnt ihr in meinem Video-Blog sehen. Leider hatte Rianna bei einem Wettkampf in Calgary einen Unfall und muss die Saison verletzungsbedingt für beendet erklären. Ich wünsche gute Besserung an dieser stelle, werde schnell wieder fit.

Bahnbesichtigung

Bahnbesichtigung

Bester Anschieber von Whistler :-)

Bester Anschieber von Whistler :-)

Ansonsten kann ich allen nur sagen dass es mir in Kanada richtig gut geht und die Arbeit als Skilehrer immer spannend ist. Die Skischule ist überragend organisiert. Wenn man sich überlegt dass mitallen Standorten, Abteilungen und Programmen ca 1200 Ski und Snowboardlehrer als vollzeit oder teilzeitangestellte arbeiten und es nie organisationsschwierigkeiten gab. Gute Arbeit!

Für die zeit nach Alaska und vor Deutschland habe ich Flüge nach Hawaii gebucht. Mehr darüber in meinem nächsten artikel der hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt.

Bis dahin ski heil… Euer Paul

Happy New Year aus Canada!

Das neue Jahr hat begonnen und die letzten Wochen in 2014 habe ich hauptsächlich mit Schi fahren und Weihnachtsfeiern verbracht.

Hallo ihr leben Leute, Ich wünsche euch noch alles gute für das neue jahr 2015. Ich hoffe in diesem Jahr alle Freunde und Bekannte mal wieder zu sehen. Also falls ihr Lust habt im Sommer was mit mir zu unternehmen, dann lasst es mich wissen. Mein Rückflug ist weiterhin ein Geheimnis bzw. selbst für mich noch unbekannt. Aber falls ihr euch wünscht dass wir uns in Europa sehen, ich warte immer noch auf ein paar nette e-mails. Mich interessiert ja auch wie es euch geht. Also meldet euch mal an paul.weitz@gmx.de!

Nach den großen Holidays ist es jetzt wieder etwas ruhiger in Whistler und der schischule geworden. Über Weihnachten habich 14 Tage am Stück gearbeitet. 5 Tage die Woche mit kids und 2 Tage Privatunterricht. Weihnachten wird hier in Canada am 25. Dezember groß gefeiert, also hatten wir in unserem Apartment mit ein paar Freunden ein Truthahn dinner. Außerdem haben wir geschenke gewichtelt, de. Wichtelpartner haben wir schon eine Woche vorher gezogen. Ich habe meinem Wichtel eine cap von einer einheimischen Snowboardmarke geschenkt und habe einen Whistler-Flachmann bekommen. (Da keiner der Wichtel deutsch kann, darf ich das hier schreiben 😉 Am Heiligabend sind wir nur in eine Bar gegangen und haben zusammen gegessen und getrunken. In der schischule haben wir von unserem vorgesetzten selbst gebackene Plätzchen bekommen, die allerdings nicht annähernd so gut schmeckten wie die Plätzchen von meiner Oma Helga und Tante Edith, die nun endlich in Canada angekommen sind. Wobei ich auch schon beim punkt bin, dass ich mein familiäres Umfeld ziemlich vermisst habe. Immerhin ist es schon das zweite Weihnachten in Folge weit weg von Zuhause. Vielen vielen dank für die Aufmerksamkeiten zu Weihnachten, die Plätzchen sind super und schmecken vor allem auch meinen internationalen Freunden. Hier ist ein photo von unserem Weihnachtstisch:

Weihnschtstisch im Kanada Haus!

Weihnschtstisch im Kanada Haus!

An Silvester haben wir mit freunden erst im Mitarbeiter Haus gefeiert, sind dann zum Feuerwerk an den schihang und dann in eine Bar ins Dorf. Es ist etwas komisch nicht mit einem Glas Sekt zum Feuerwerk auf der Straße anstoßen zu dürfen. Denn auch zu Silvester ist Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten und wird streng verfolgt.

Ansonsten sieht meine Woche so aus, dass ich Dienstag bis Freitag Kindergruppen tageweise unterrichte und am Wochenende habe ich die ganze Saison die gleichen kids jedes Wochenende. Der größte unterschied zum Unterricht in Österreich besteht vor allem darin, dass es hier keine Grenzen gibt wo ich mit den Schülern fahren darf, solange es im Schigebiet ist. Der Großteil der Kinderschilehrer hat die Level 1 Lizenz, da ich Level 2 habe und man damit berechtigt ist fortgeschrittene Kinder zu unterrichten, bekomme ich meistens gute schifahrer. Mit denen kann ich dann oft ohne Probleme im Tiefschnee auf doppelt schwarzen Pisten fahren, Klippen springen oder in den freestyle Park gehen. Also im großen und ganzen fahre ich dann die gleichen strecken die ich auch alleine fahren würde. Die Kindergruppen sind entweder zwischen 5-7 oder 8-12 Jahren alt und es ist unvorstellbar wie gut einige von denen ski fahren können. So auch meine Club Kids am Wochenende die fast alle aus Vancouver am Wochenende zum Unterricht hier her fahren. Alle meine Clun Kinder haben den selben sticker mit einem Berg auf dem Helm und wir haben Gruppennamen, sodass wir ein gutes Team feeling haben. Die samstags Gruppe sind die speedy Cougars (schnellen panther) und die sonntags kids sind die wild sharks (wilden Haie).

Die speedy Cougars - Club kids!

Die speedy Cougars – Club kids!

Ach, ich war übrigens immer noch nicht beim Friseur! Seit dem ich in canada bin (8 Monate). Meine Haare sind schon ziemlich verrückt, aber da ich nicht so wirklich das Bedürfnis empfinde Geld für einen hair dresser auszugeben und ich sowieso entweder Helm oder Mütze trage wird es wohl auch erstmal so weiterwachsen das Haar!

Letzten habe ich kurzfristig in einem Riesenslalomrennen teilgenommen. Das kokanee Valley race in Whistler ist ausgeschrieben als ein Freizeit Rennen. Allerdings hatte es auf alle Fälle semi professionelle Ausmaße. Vor allem die Teilnehmer fortgeschrittenen alters haben es sehr ernst genommen und alle bis auf mich und ein paar wenige trugen einen Rennanzug mit bester Ausrüstung/ GS Rennschi. Nun ja, es hat Spaß gemacht, war eine tolle Erfahrung und ich bin 20 er von 45 geworden. Ohne Training, bzw habe ich einen Tag vorher einen Renntag mit meinen Schülern eingelegt. Ich hatte nur zwei kids und bin mit ihnen zur zeitmessstrecke zu Blackcomb Mountain gefahren. Die Schüler hatten Spaß und ich konnte ein bisschen trainieren 😉 Zwei fliegen mit einer Klappe.

GS Rennen in Whistler.

GS Rennen in Whistler.

Es hat sich auch etwas in Sachen kaputt er power ski getan und ich habe von der Firma nagelneue ski und Bindung als Garantie Fall bekommen. Die ski wurden natürlich auch schon getestet und sie sind so spaßig. Der ski ist so flexi und mag überhaupt keinen Kontakt mit Schnee, beim kleinsten Hüge fange ich unweigerlich an zu springen. Mit dem ski bin ich vor kurzen auch schon einige schitouren gegangen. Das heißt ich spanne Felle unter die ski und kann die Berge außerhalb des Skigebiets erkunden und hoch wandern. Es fühlt sich einzigartig an, am Gipfel zu stehen und der einzige dort zu sein und dann den frischen Schnee runterzupowdern. Meistens bin ich mit Kollegen unterwegs und wir haben alle die nötige Sicherheitsausrüstung und sind geschult wie wir uns in Gefahrensituationen zu verhalten haben. Also keine sorgen!!!

Mein neuer Powder ski von K2 mit touring Bindung.

Mein neuer Powder ski von K2 mit touring Bindung.

Mittagspause bei einer Skitour mit Kollegen!

Mittagspause bei einer Skitour mit Kollegen!

Ein Whiskey Jack frisst aus meiner Hand in der Wildnis.

Ein Whiskey Jack frisst aus meiner Hand in der Wildnis.

Im ewigen Eis!

Im ewigen Eis!

Wietere Aktivitäten die wir so unternehmen sind zum Beispiel, Schlittschuh fahren, Eishockey, Schwimmbad oder letztens waren wir in einer Trampolinhalle. Dort habe ich den Rückwärtssalto geübt, da es ein traum ist den backflip irgendwann mal bei einem Sprung mit skiern zu machen. Da wir alle unser Equipement sehr sehr lieben, sind wir natürlich auch fleißig und möchten es pflegen. Deshalb haben wir schon einige male eine Wax Party veranstaltet. Bei einem bier und musik habe ich einigen kumpels gezeigt wie sie ihre kanten schärfen und ski waxen können.

Backflip in der Trampolinhalle.

Backflip in der Trampolinhalle.

Wax Party im Mitarbeiter Haus mit WG Kollegen und Freunden.

Wax Party im Mitarbeiter Haus mit WG Kollegen und Freunden.

Aktuell sieht mein plan so aus, dass ich auf alle Fälle bis zum Ende der Wintersaison Ende April hier in Whistler bleibe. Was ich danach mache steht noch nicht zu hundert Prozent fest. Aber ich möchte gerne für einige Wochen nach Hawaii. Allerdings bekomme ich auch immer mehr Lust vorher Anfang mai nach Alaska zu fahren um dort die Wildnis zu genießen und backcountry sschi fahren zu gehen. Was ich aber hauptsächlich sagen möchte: kommt mich besuchen, es ist eine einmalige Möglichkeit in den kanadischen bergen so günstig zum schifahren zu kommen. Überlegt euch das und lasst es mich wissen, hier oben ist meine E-Mail… Ansonsten könnt ihr mir auch schreiben wenn ihr gerne irgendetwas von mir erfahren wollt was mein leben hier in Canada betrifft.

Ein paar wenige Dinge bekomme ich auch aus der Heimat mit. Zum Beispiel war letztes Wochenende Biathlon in Oberhof. Das Wetter war wie die letzten Jahre gewohnt schlecht und die Stimmung gewohnt gut. Auch eine Gruppe meiner barchfelder Kumpels hat sich wieder ins Stadion und wohl hauptsächlich ins Party Zelt begeben, zumindest waren alle Fotos aus dem Zelt 😉 Danke für die Eindrücke. Ansonsten berichtet mir was in der Heimat so abgeht Jungs!

Viele Grüße an alle Freunde und Bekannte, Haltet die Ohren steif!!! Euer Paule

Whistler Winter Saison – Kids Unterricht, Ski Tour und das Warten auf…

… den großen SCHNEEsturm!
Ja, das Skigebiet ist zwar geöffnet und da es eine ganze Woche mit bis zu -25 C richtig kalt war konnten die Pisten gut beschneit warden, ABER auf den berühmten Tiefschnee müssen wir WARTEN!

Seit ca. 2 Wochen ist die Wintersaison in Whistler eröffnet. Ich hatte meinen ersten Kinderunterricht, gute Trainingstage und meine WG im Mitarbeiterhaus ist jetzt vollständig.

Vor ein paar Tagen ist unser letzter Roomie in die 4er Männer WG in Whistler eingezogen. Mit Hurley aus Neuseeland, der im Rodelpark von Whistler arbeitet, sind wir jetzt vier verschiedene Nationen. Patrick aus Ontario (Canada) arbeitet als Hausmeister, Phil aus Dublin (Ireland) hat eine Stelle in der Skischule und arbeitet mit den Bambinis und ich aus Barchfeld (Deutschland) Skilehrer ;-). Ich finde es übrigens richtig gut, dass ich fast nur noch mit Englisch Muttersprachlern zusammenhänge. Mir fällt es schon fast schwer die Deutschen Sätze richtig zu bilden.

Ansonsten versuche ich es in diesem Artikel mal ein bisschen kurz zu fassen, was so passiert ist.

Wir hatten Einfuehrungstage von der skischule und morgen am 16. startet dann das stressige Ferienprogramm mit viel Unterricht.
Letzte Woche ist mir im Training auf einer Piste die Bindung meines neuen Skies gebrochen und die Bremse hat nicht funktioniert, sodass der Ski selbststaendig die Piste runter raste und an einem Felsen endete. Der Ski ist jetzt auf dem Weg zum Hersteller und ich sollte Garantie darauf haben und einen neuen ski bekommen. Die Situation habe ich letztens mal genutzt um meinen erworbenen Retro 210 cm Ski zu testen. Komplett anderes Fahrverhalten aber man kann sich daran gewoehnen. Ansonsten ist alles wunderbar schoen hier und ich freue mich auf Weihnachten. Wahrscheinlich werde ich arbeiten muessen aber ist ja nur tagsueber. Am Wochenende bekomme ich Besuch von Marion von Vancouver Island die auf dem Weg zu ihrer Familie in Calgary hier in Whistler fuer einen Tag zum Skifahren anhalten wird.

Ansonsten lasse ich dieses mal die Bilder für sich sprechen:

Liftauffahrt durch die Wolken

Liftauffahrt durch die Wolken

Grüße vom Berg, eh ich meine Paradies.

Grüße vom Berg, eh ich meine Paradies.

Sonnenuntergang auf dem Dach der Welt!

Sonnenuntergang auf dem Dach der Welt!

Die Bindung meines neues skin ist ohne Grund gebrochen und der ski ungebremst auf einen Felsen geknallt. Garantiefall, der ski ist auf dem weg zum Hersteller und ich sollte einen neuen bekommen.

Die Bindung meines neues skin ist ohne Grund gebrochen und der ski ungebremst auf einen Felsen geknallt. Garantiefall, der ski ist auf dem weg zum Hersteller und ich sollte einen neuen bekommen.

Ersatzski im Power - wirklich retro. 207 cm Voll P60

Ersatzski im Power – wirklich retro. 207 cm Völkl P60

Inukshuk - Zeichen für sicheres reisen der kanadischen Ureinwohner

Inukshuk – Zeichen für sicheres reisen der kanadischen Ureinwohner

Aufstieg zum Gletscher mit den Touring ski.

Aufstieg zum Gletscher mit den Touring ski.

Auf meiner ersten Ski Tour mit einem Kanadier auf dem Blackcomb Gletscher

Auf meiner ersten Ski Tour mit einem Kanadier auf dem Blackcomb Gletscher

Meine Ski angestrahlt auf der Dorfbrücke

Meine Ski angestrahlt auf der Dorfbrücke

Wohnzimmer in dem Mitarbeiter Apartment mit Fahnen dekoriert

Wohnzimmer in dem Mitarbeiter Apartment mit Fahnen dekoriert

Ansonsten geht es mir hier wirklich gut. Das einzige was ich ein bisschen vermisse sind die traditionelle Küche und Freunde/Familie…

Ganz liebe grüße, euer paul.

Whistler – der Winter kann kommen!

Hey Leute, ich bin endlich an meinem grössten Ziel, das ich für Kanada hatte, angekommen: Whistler Blackcomb!!!

Der Gedanke, den ganzen Winter in dem besten und bekanntesten Skigebiet von Nordamerika zu verbringen, zaubert mir jeden Tag von neuen ein Lächeln auf die Lippen. Wie ich in meinem letzten Bericht bereits angekündigt habe möchte ich heute mal über die Bedingungen die ich hier in Whistler vorfinde erzählen.

Nachdem ich im August bereits die Zusage bekommen habe als vollzeit Schilehrer den Winter in Whistler arbeiten zu können, war für mich klar wo es hingehen soll. Ich hatte zwar noch einige andere Jobangebote für sehr gute Schigebiete in Kanada zu ähnlichen Konditionen, allerdings ist Whistler schon alleine vom Namen her das Aushängeschild von Kanada. Spätestens nach den Olympischen Winterspielen 2010, als viele Ski-, Bob- und Biathlonwettkämpfe hier stattgefunden haben. Schon in dem Vorstellungsgespräch für den Job habe ich angegeben, dass ich gerne eine Mitarbeiterunterkunft nehmen will. Die Registrierung für ein Zimmer ging dann auch alles über das Internet. Vor gut einer Woche bin ich dann also in eines von 8 Häusern die jeweils ca 40 Apartments enthalten eingezogen. Japp, und alle arbeiten für Whistler Blackcomb. Der Arbeitgeber ist quasi für das gesamte Schigebiet, vom Liftpersonal, über Schilehrer, Rettungsteam bis hin zu den Restaurantangestellten verantwortlich. Alleine 1200 Schilehrer arbeiten in der Hauptzeit für Blackcomb. Das heist nicht alle Angeste

llten haben am ende einen Platz in einem der Mitarbeiterhäuser und müssen ein vielfaches der Miete in einer eigenen Unterkunft zahlen. Für mein Apartment, ein 4 Personen Apartment mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer und Küche bezahle ich nur 330 $. Ich Teile mir zwar mein Zimmer mit einem Kollegen, aber das ist in Ordnung. Für die gleichen Wohnverhältnisse bezahlen andere hier in Whistler weit über 900$ pro Monat.

Wohnzimmer in der Mitarbeiterwohnung!

Wohnzimmer in der Mitarbeiterwohnung!

Als Angestellter von Whistler Blackcomb hat man weiterhin jede Menge Vorteile wie z.B. Fitnessstudio im Haus, kostenlosen Saison Liftpass der sonst über 2000 $ kostet, kostenlose Teilnahme an allen Ski- und Snowboard kursen auch im Gelände und vor allem jede Menge Rabatt in fast allen Lokalen der Stadt. Ich bin mir nicht sicher was das Beste ist, aber die 2 $ Eintritt für Freizeitpark mit Schlittschuhfläche, Schwimmbad, Sauna und Fitnessstudio oder dass wir beim Helikopter Schifahren für 5 Flüge nur 450 $ anstatt 1200 $ bezahlen!? Was denkt ihr?

In dem Sportzentrum war ich bisher schon einige male. Ich habe mir noch in Vancouver ein paar gebrauchte Eishockey Schuhe und einen Schläger besorgt, so dass ich die Mietgebühr spare. Mit den Skates war ich schon 3 mal Eishockey spielen. Wie ich finde ein richtig geiler Sport: Super Athletisch, Schnell, und Hart. Es gibt kein Gehäule oder Schauspielern. Allerdings habe ich auch ein bisschen angst vor Verletzungen, denn erst beim letzten mal ist einer mit dem Gesicht auf das Eis geknallt und hat sich ne fette Platzwunde über die ganze Stirn zugezogen. Und eine Verletzung die mich im Skifahren einschränkt wäre der Horror!

Nachwuchs Hockey Spieler im Meadow Park!

Nachwuchs Hockey Spieler im Meadow Park!

Ansonsten möchte ich ganz kurz auf die Materialien eingehen die ich mir geleistet habe. MATERIAL!!

Aber wie sich jeder vorstellen kann, ist für das ganze Zeug auch jede Menge Geld drauf gegangen. Und nebenbei habe ich einen Winter-Check für mein Auto mit ölwechsel und allem drum und dran gemacht, musste die Autoversicherung für die nächsten 6 Monate bezahlen und bin ja die letzte Zeit auch ohne Einkommen nur gereist. Was das am Ende bedeutet muss ich ja keinem erzählen. Um die Auswirkungen wieder in den Griff zu bekommen bin ich gerade auf der Suche nach einem Job für November, den ich dann als Teilzeit neben dem Skilehrern ab Dezember weitermachen kann. Irgendwie muss sich ja Helikopter Schifahren und Hawaii im Frühling finanzieren. Denn wie in Österreich wird man von dem Gehalt als Schilehrer auch hier nicht reich. Durch meine Lizenz und die Erfahrungen in den Alpen komme ich auf 15,50 $ pro Stunde für Gruppen- und auf 22,50 $ pro Stunde bei Privatunterricht und scheine damit einer der besser bezahlten Jobs für Whistler Blackcomb zu haben. Allerdings ist das wichtigste die Vorteile wie Wohnung und kostenloser Skipass. Allerdings schadet es auch nicht 2 Tage die Woche ab 18 Uhr in einer Bar zu Kellnern oder so. Bei den ersten Bewerbungen bin ich auch schon bis zu einem Gespräch gekommen, Bei Mc Donalds würde ich zum Beispiel auch 10,50 $ pro Stunde bekommen und hätte super flexible Arbeitszeiten. Mal schauen was daraus wird!
Update: Ich arbeite seit circa einer Woche an der Kasse bei Mc Donalds und die Arbeitszeiten sind super flexible. Mit dem Manager habe ich vereinbart, dass ich zwei bis drei Abende die Woche von 18 Uhr an bis 2 Uhr morgens aushelfen kann. Der Job ist relative einfach und durch die Gespräche mit den Kunden kann ich mein Englisch verbessern.

Auserdem bin ich dadurch auch Teil des ausergewöhnlichen Kundenservice und Kundenfreundlichkeit die man hier in Kanada vorfindet. Ich kann mich noch ziemlich gut daran erinnern wie es an der Kasse bei Aldi oder Rewe oder jedem anderen Lebensmittelgeschäft in Deutschland abläuft. Grosse Schlange vor dem Band, da nur eine Kasse besetzt ist. Die Ware wird so schnell über den Scanner geschoben, dass man am Ende gar nicht mit einpacken nachkommt und die Einpackfläche ist so klein, dass alles hinten runter fällt. Und zu guter letzt wird man noch blöd angeschaut, wenn man nicht gleich das Geld oder die Karte bereit hat sondern erst seine Sachen in ruhe einpacken möchte.
Ich traue mich gar nicht euch zu verraten wie das hier in Kanada abläuft. Man wird mit einem freundlichen “Hi, wie gehts dir heute” begrüsst und die Kassiererin nimmt sich zeit für ein Schwätzchen mit dir, da genügend Kassen besetzt sind, dass keine Warteschlange entsteht. Ausserdem sind moistens zwei Personen an einer Kasse, die ein scannt die Ware und die zweite packt einem den Einkauf in seine oder eine kostenlose Supermarkt Tüte. Mit einem freundlichen “Ich wünsche dir noch einen schönen Tag” wird man dann total entspannt vom Einkauf verabschiedet. Und man geht nicht schlecht gelaunt aus dem Supermarkt. Diese Mentalität habe ich mir auch schon versucht so gut wie möglich anzugewöhnen und den Kunden bei MC Donalds zu vermitteln.
Ein Foto wie ich an der MC Donalds Kasse stehe werde ich dann beim nächsten mal presentieren.

Ok weiter mit den Materialien: Tamara hat in einem Koffer von meinen Eltern viele kleine Wintersachen mitgeschickt die relative teuer sind und ich mir nicht extra zulegen muss (Helm, Skibrille, Skihosen, Handschuhe, Skischuhe, Snowboardschuhe, Strümpfe und Skiunterwäsche). Also fehlen ja nur noch Skier, Skijacke, Stöcke, Lawinenausrüstung …
Das wichtigste waren die Ski. Da man hier in Kanada hauptsächlich mit viel unpräparierten Pisten und Tiefschnee rechnen muss, wollte ich mir ein paar breite powderski kaufen. Dazu eine Touring Bindung und Steigfelle um auch mit den Ski wandern zu können. Beim Vorsaison ausverkauf in Whistler bin ich dann auf einen guten Deal für einen K2 shreditor mit 112 mm breite unter der Bindung gestossen. Da es für Tiefschnee ist habe ich den Ski in einer länge von 190 cm genommen. Der K2 hat einen Tip Rocker, was bedeutet (Für alle die nicht in der Ski szene sind), dass er relativ weit in der Mitte anfängt sich nach oben zu biegen um im weichen Schnee genug Auftrieb zu bekommen. Man schwebt dann quasi auf dem Pulver Schnee.
Zu dem Powder Ski hat sich dann noch ein kurzer Slalom Rennski von Fischer gesellt, den ich gebraucht bekommen habe und wahrscheinlich für den Unterricht der Kinder nehmen werde und ein sehr alter Retro Ski von Völkl. Jetzt fehlen nur noch die Steigefelle und ein Lawinen Verschütteten Suchgerät. Schaufel und Sonde habe ich bereits gemeinsam mit einem Rucksack als package bekommen.
Ausserdem habe ich mir Schlittschuhe gebraucht gekauft und eine Skijacke im Outlet Store in den USA für gerade mal 70 Euro.

K2 Powder Ski und die Hockey Skates!

K2 Powder Ski und die Hockey Skates!

Old School Völkl Ski

Old School Völkl Ski

Skilehrer Uniform von Whistler Blackcomb!

Skilehrer Uniform von Whistler Blackcomb!

In meinem Video Blog gibt es einige neue Ski Videos zu bestaunen (http://paul-weitz.de/?cat=5):

  • Ski School Fürstauer Video aus der letzten Saison
  • Ein Ski- und Snowboard Video das ich selber zusammengeschnitten habe
  • Afterglow – ein revolutionäres Skivideo in der Nacht

Am Samstag machen die ersten Lift hier in Whistler auf. Durch ordentlichen Naturschnee in den höheren Lagen vor einigen Wochen und den kalten Temperaturen in der letzten Woche, in der sie Kunstschnee produzieren konnten, herrschen am Gipfel wohl gute Bedingungen. Wer es nicht glaubt kann ja mal die WebCam checken: http://www.whistlerblackcomb.com/the-mountain/web-cams/index.aspx.
Die Vorfreude auf die Arbeit als Skilehrer ist unbeschreiblich gross. Vor allem weil die Kinder hier ganz anders sind als in Europa. Kennt man die meisten Kinder im Alter von 8-12 Jahren doch eher als verschlossen und zurückhaltend, sind die Kids hier ganz anders erzogen. Die Kinder gehen offen und unvoreingenommen auf fremde Personen zu, fragen nach dem Weg oder ob sie einem helfen können. Und das ist für den Skiunterricht natürlich auch gut, wenn die Kids untereinander schon freundlich und offen miteinander umgehen.
Die Vorbereitungen laufen, in der Bibliothek habe ich bereits einige Lehrbücher des kanadischen Ski Verbands angeschaut, die Ski werden heute Abend gewachst und der Pistenplan/die Lifte sind auswendig gelernt. Am 29. November habe ich mit der Skischule Einführungstage und Training.
Apropos Training, die Skischule bietet für ihre Skilehrer jeden Tag unterschiedliche Trainings an. Unter anderem können wir jeden Tag bereits um 7:30 Uhr auf den Berg um die Piste zu nutzen und fresh tracks für die man normal 20 % extra zahlen muss. Ausserdem gibt es Renntraining, Freestyle Training und sogar Training mit Gästen aus dem Weltcup Zirkus. Alles ein Rundumpaket, das ich an meinen freien Tagen so oft wie möglich ausnutzen werde.

Mein Saison Ausweis!

Mein Saison Ausweis!

Mit Foto und vielen Warnungen!

Mit Foto und vielen Warnungen!

Erster Tag im Kunstschnee, laufen auf den Hügel!

Erster Tag im Kunstschnee, laufen auf den Hügel!

Die vergangenen Wochen habe ich hauptsächlich viel Sport gemacht und mit neuen Freunden die Gegend erkundet. Ich habe echt nette Leute kennengelernt die von der ganzen Welt kommen. Aus Kanada (Ontario) kommen Kristy, Mikko und Eric, Joana kommt aus England, Dylan und Mae, Brittany, Lauren aus Australien und natürlich dürfen unsere holländischen Nachbarn Wies und Dorien nicht fehlen.

Blick auf Blackcomb Mountain vom Ufer des Alta Sees!

Blick auf Blackcomb Mountain vom Ufer des Alta Sees!

Ausflug zum Brandywine Wasserfall mit den neuen Freunden!

Ausflug zum Brandywine Wasserfall mit den neuen Freunden!

Spielen und erster Unterricht im Schnee für die Aussie Mädels!

Spielen und erster Unterricht im Schnee für die Aussie Mädels!

Am Dienstag 11.11.2014 hat mein Patenkind eine kleine Schwester bekommen. Mathilda ist das zweite Kind von meiner cousine Anika. Glückwunsch an Tino, Anika und Max Leon!!!

Ansonsten habe ich erstmal nichts weiter zu berichten. Bleibt alle Gesund und wartet nicht bis das Gluck zu euch kommt, sondern geht zu eurem Gluck!

Sport frei, paule!

Bungee Jumping, Seattle und der erste Schnee

Der 3. Monat meines Roadtrips ist nun vorbei. Drei Monate Abenteuer, drei Monate in denen ich das Leben in meinem Van verbracht habe und 10.000 km durch British Columbia, Vancouver Island, Alberta und die USA gefahren bin. In der Zeit habe ich viele Freunde gewonnen, jede Menge Aktivitäten unternommen und die Schönheiten der Natur genossen.

Jetzt bin ich gerade auf dem Weg nach Whistler um mich für den Winter einzurichten. Über meine Unterkunft, den Job und alles Rund um Whistler werde ich dann in meinem nächsten Artikel schreiben.
In den folgenden Zeilen werde ich über die Zeit in Seattle (USA) und den mini Roadtrip mit Tamara berichten.

Vor ca. 3 Wochen bin ich das erste mal von Kanada in die USA mit dem Auto gefahren um Tamara, die mich für eine Weile besucht hat, vom Flughafen in Seattle abzuholen. An der Grenze habe ich kurz gezittert da ich unerlaubterweise einige Lebensmittel, wie z.B. Obst, im Auto hatte die man offiziell nicht mit über die Grenze nehmen kann. Glücklicherweise wurde mein Auto nicht kontrolliert und nachdem ich meine Fingerabdrücke abgegeben habe wurde ich auch reingelassen. Nach Seattle bzw. Redmond, eine kleine Vorstadt, bin ich schon einen Tag vor der Ankunft von Tamara gefahren, da ich eine ehemalige Studienkollegin aus Mannheimer Zeiten in ihrem nagelneuen Heim zu besuchen. Auserdem hatte ich dort die Möglichkeit für ein paar Nächte unterzukommen. Miriam ist vor einigen Monaten mit ihrem Freund nach Seattle ausgewandert um an der Basis des Weltkonzerns Microsoft Software zu entwickeln. Von Microsoft, für das die beiden schon in Deutschland arbeiteten, wurden sie super bei dem Umzug und der Bürokratie von Viasa Beantragung unterstützt. Das Haus ist für Microsoft Mitarbeiter auch recht standesgemäß. Drei Etagen in einer neuen Doppelhaushälfte sehr komfortable ausgestattet. Allerdings muss man auch sagen, dass die Häuser in den USA immer recht billig wirken und wohl auch sind. Zumindest was die stabilität und verwändeten Materialien betrifft. Ich würde auf jedenfall keinen schwereren Bilderrahmen an die Wand hängen wollen, da diese zumeist aus dünnen Holzplatten bestehen.
Am nächsten Tag hat mit dem Flughafen alles gut geklappt und ich konnte den Besuch gut empfangen. Allerdings muss man sich beim Autofahren und im Alltag etwas umstellen wenn man Kanada gewohnt ist. Zumindest was die Einheiten betrifft, denn Geschwindigkeiten sind in mp/h nicht km/h, Volumen in galonen nicht liter und die Temperaturen in Fahrenheit und nicht Celsius angegeben.

Blick aus dem 76 Stock des Columbian Center in SEATTLE

Blick aus dem 76 Stock des Columbian Center in SEATTLE

Den Trip in die USA habe ich auch gleich zum shoppen genutzt. Denn sowohl Lebensmittel als auch Kleidung im Outlet ist westentlich günstiger als in Kanada. In dem rießigen Outlet habe ich mich mit einer neuen Ski/Snowboard Jacke eingedeckt und schon Weihnachtsgeschenke für die Family gekauft. Die Geschenke sind im Gepäck von Tamara schon auf den Weg zurück zu euch! Den Besuch von Tamara konnte ich auch gleich nutzen um mir einige Witnersachen aus Deutschland zukommen zu lassen. Vor allem kleine Dinge die in der Anschaffung relative Teuer sind, wie zum Beispiel Helm, Handschuhe, Skiunterwäsche, Skibrille usw.

Neue Ski in Whistler, nur der Schnee fehlt noch!

Neue Ski in Whistler, nur der Schnee fehlt noch!

An dem ersten Tag haben wir uns gleich auf den Weg nach Whistler gemacht um den noch sonnigen Tag mit einer Wanderung auf das Stawamus Chief auszunutzen. Denn laut der Wettervorhersagen mussten wir vor allem mit viel Regen in der nächsten Zeit rechnen. In Whistler haben wir mit dem Brandywine Waterfall, dem Alexander Waterfall und dem Joffree Lakes die Gegend auch bei etwas unangenehmeren Wetter erkundet. Einen richtigen Adrenalinkick habe ich mich in Whistler auch noch ausgesetzt: Bungee Jumping! Keine Angst Oma, ich habe es überlebt und es hat super viel Spaß gemacht. Der Moment kurz vor dem Sprung, wenn man an der Plattform mit den Fußzehen überstehend sich auf den Moment vorbereitet. Die ersten paar Meter beim Sprung sind auch noch super, weil man das Gefühl des freien Falls vom Springen ins Wasser aus 10 metern kennt. Allerdings dann wird es richtig mulmig und ich habe mich gefragt, wenn es endlich abstoppt, den es wird immer schneller und schneller und der Bodern kommt immer näher. Eins ist sicher, das mache ich nochmal! Und zwar bei schneefall, denn der Sprung ist das ganze jahr über möglich. Für den ersten Sprung habe ich bereits Einheimischen Rabatt bekommen, obwohl ich noch nicht mal dort gewohnt habe. Einfach frech fragen und zu begin der Saison haben sie speziell für Skilehrer ein tolles Angebot für nur 40$. Denn wer kann für Touristen bessere Werbung machen als der Skilehrer 😉

Zum Aufwärmen, da wir weiterhin im Auto schliefen, sind wir in die Schwimmhalle gegangen. Es ist in Whistler eher ein Freizeit Zentrum, da sich Schwimmhalle, Sauna, Fitness Studio und das Eishockey Feld in dem Gebäude befinden. Die Einrichtung werde ich wohl dann im Winter neben meinem Job des öfteren aufsuchen.

Bungee Jumping in Whistler

Bungee Jumping in Whistler

Auf dem Weg nach Whistler ist allerdings meine Glücksträhne leicht gerissen. Ich wurde von der Polizei aus Kontrolle gestoppt und die haben festgestellt, dass meine Versicherung für mein Auto abgelaufen ist, seit einem Tag. Natürlich war ich verwundert, da ich davon ausgegangen bin, dass die Versicherung bis Ende Monat Oktober gültig ist. Nicht hier in Kanada, da geht alles auf den Tag genau. Mist, denn eigentlich eine Strafe von 600 $ und das Auto muss an Ort und Stelle abgeschleppt warden. Der Polizist hatte aber vielleicht Mitleid und da es nur einen Tag war, hat er mir eine Strafe von 100 $ gegeben und er hat uns bis zu dem nächsten Parkplatz begleitet wo wir dann stehen durften. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit einem blauen Auge davon gekommen bin, denn wäre mir wirklich ein Unfall passiert, dann wär ich richtig in der SCH**** gewesen.

Auf alle Fälle konnten wir unsere Reise fortsetzen und sind Richtung Rocky Mountains gefahren. Für mich war es ja bereits das zweite mal, aber wieder komplett anders. Die Blätter der Bäume waren bereits alle gefärbt und das Wetter war etwas anders, kälter! Als wir dann in Lake Louise angekommen sind habe ich den See zum ersten mal bei blauem Himmel gesehen. Wunderschön, wenn man den Gletscher im Hintergrund in voller größe betrachten kann. Uns war aber auch klar, dass uns eine kalte Nacht bevor steht. Als wir ins Bett/Auto gegangen sind habe ich die Temperatur das letzte mal mit -3 Grad Celsius gecheckt und in der Nacht bin ich vor kälte aufgewacht. Es waren 2 Grad im Auto. Der Körper an sich war ok, aber ich habe an die Nase gefroren 😉 Und was kann es schöneres geben als am morgen wenn man nichts ahnend die Autotür öffnet und man mit einer ordentlichen Ladung Schnee, die vom Dach gefallen ist, geweckt wird. Der erste kanadische frische Schnee!
Wir sind dann nach dem Frühstück direkt nochmal zum 10 minute entfernten See gefahren und ich habe ihn dann in der Atmosphäre von drei verschiedenen Jahreszeiten gesehen. Sommer, Herbst und Winter! Und ich konnte es nicht sein lassen einen, wie ich finde, tollsten Schneemann auf der Welt zu bauen. Er war übrigens dann Touristen Attraktion Nummer eins und ich hätte Geld dafür verlangen sollen, dass die Inder und Asiaten sich mit ihm fotografieren lassen durften. Ich musste Angst haben, dass ich gesteinigt wurde, als ich mir dann gewagt habe meinen Schal und meine Mütze und meine Fahne wegzunehmen… So lustig!

TAG 1 in Lake Louise

TAG 1 in Lake Louise

TAG 2 in Lake Louise

TAG 2 in Lake Louise

Von Lake Louise aus sind wir dann nach Vancouver gefahren um ein paar Tage bei meinen Freunden Dominic und Sophie aus England zu verbringen. Ich habe bereits einige wochen vorher 4 Tickets für mein erstes NHL Live Game in Kanada bestellt. Die Vancouver Canucks traten vor heimischer Kulisse in der Rogers Arena gegen die Tempa Bay Lightnings an. Nachdem die Canucks die ersten 3 Ligaspiele gewonnen haben, mussten sie die erste Niederlage hinnehmen. War natürlich doof, dass wir gerade da waren, aber zur zeit läuft es wieder besser und die Saison ist noch lange genug. Allgemein verfolge ich den Amerikanischen Sport jetzt viel mehr. Egal ob Baseball, Hockey, Football oder Basketball auf Sports Central laufen alle Wettbewerbe und rund um die Uhr sport. Es ist ähnlich wie bei uns in Deutschland Sky mit den Sport news. Erst gestern habe ich wieder das Finale vom Baseball geschaut. Eigentlich langweilig, aber wenn man weis es ist das 7te und entscheidende spiel des finales, dann kann es schon spannend sein. Heute ist dann wieder Hockey angesagt. Ansonsten haben wir in Vancouver die üblichen Sight Seeing sachen gemacht die ihr bereits kennt. Das wetter war auch nochmal angenehm und wir haben den Ausblick aus Tines Wohnung im 26 ten stockwerk genossen.

Rogers Arena   Tempa Bay Lightning - Vancouver Canucks 4:2

Rogers Arena (18.10.2014)
Tempa Bay Lightning – Vancouver Canucks
4:2

Nach ein paar schönen Tagen in Vancouver haben wir unsere Reise nach Seattle fortgesetzt. Wir durften wieder bei Miriam und Christopher unterkommen, also schienen wir uns beim ersten mal auch anständig verhalten zu haben.
Gemeinsam haben wir dann die Köstlichkeiten der Restaurant week genossen und in einem sehr noblen Restaurant am Wasser gegessen. Was in dieser Woche egal war, denn jedes teilnehmende Restaurant bei dieser Woche hat ein dreigänge Menü für 30 $ angeboten. Guter Deal! Und am folgenden Tag musste ich dann Tamara auch wieder an den Flughafen fahren. Zwei Wochen gehen eben super schnell vorbei, ich hoffe trotzdem die Zeit wird sie nicht vergessen. Man kann auf so einem Roadtrip so viele dinge sehen!

Jetzt bin ich in Whistler angekommen und werde mich in kürze mit den News wieder bei euch melden. Bis dahin passt auf euch auf, euer paule

Vancouver Island – Ein Outdoor Paradies!

Den kompletten Monat September habe ich auf Vancouver Island im pazifischen Ozean verbracht. Hier ein paar Dinge die die Insel zu bieten hat und was ich auf der Reise erlebt habe:

Victoria (Hauptstadt von British Columbia), Camping am Strand, Surfen, West Coast Trail, Kajaking, Walbeobachtung, Höhlenerkundung, Klippen springen uvm.

Vor fast genau einem Monat startete ich meinen zweiten großen Roadtrip hier in Kanada, es ging nach Vancouver Island. Die Insel befindet sich vor der Westküste von Kanada Weiterlesen ->  Continue reading

24 Tage Rocky Mountains Roadtrip / Bewerbung Whistler

In 24 spannenden Tagen und fast 3000 gefahrenen Kilometern habe ich das Okanagan Valley und die kanadischen Rockies erkundet !!!

Gut vorbereitet bin ich vor ca 4 Wochen mit Tine zu meinem ersten Roadtrip hier in Kanada aufgebrochen. Der Mini Van war mit allen nötigen Camping Equipment ausgestattet, wir hingegen mit vielen Ideen und Erwartungen.
Aber auch viele Fragen schwirrten in meinem Kopf herum… An welchen Plätzen schlafen wir? Was machen wir uns immer zu essen? Wie wird das Wetter sein? Sehen wir viel Wildlife usw.?

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2 Monate Vancouver -> Roadtrip

Hallo ihr Reise-Freunde,

Die ersten zweit Monate sind nun zu Ende und das Leben in Kanada macht noch genauso Spaß wie am Anfang. Es gibt hier rund um Vancouver einfach so viel zu entdecken und unternehmen, dass ich selbst in zwei Monaten nicht alles sehen konnte.
Allerdings ist es jetzt doch an der Zeit noch ein paar andere Ecken von West Kanada zu sehen. Also geht es am Freitag nun endlich los mit dem Roadtrip. Ich habe jetzt auch einen Travel Partner gefunden: Frau Doktor Christine aus Ostdeutschland, Wissenschaftlerin und drei Jahre älter als ich. Könnte gut klappen, da wir den gleichen Hintergrund und Einstellungen haben was wir uns von der Reise erwarten.

Für den Roadtrip musste natürlich noch einiges vorbereitet werden und am Auto gebastelt werden. So haben wir uns noch einige Zubehörs für das Auto gekauft, Vorhänge für die Fenster gebastelt, Camping Dusche und unsere Route geplant. Außerdem habe ich mir eine GoPro Kamera von meinem letzten Lohn gekauft mit allen Accessoires. Echt praktisch für Wanderungen, Schwimmen, Klippen Springen oder für den Winter.

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Camping und die Kanadier an sich!

Hallo Leute,

da mir noch einiges auf dem Herzen liegt, das ich euch gerne mitteilen möchte und vor allem was ich für mich selber festhalten will, gibt es jetzt schon den zweiten Eintrag im July. Vor allem hatte ich nach dm letzten Post das Gefühl, dass ich in der Eile in der ich den Artikel geschrieben habe viel zu emotionslos über meine Zeit und Erlebnisse berichtet habe.

Es ist einfach unbeschreiblich wie froh ich bin, dass ich mir dieses Abenteuer Kanada ermöglicht habe! Am Morgen wenn ich aufwache und aus dem Fenster schaue, beim wander, schländern durch die City, entspannen am Strand oder auch auf dem nächtlichen Heimweg von der Arbeit auf dem Skateboard denke ich mir immer in was für einer geilen Stadt ich gerade lebe. Dieser Zusammenklang zwischen dem Ozean, der Stadt mit Hochhäusern, einem rießigen Park und den Bergen mit Regenwald ist wahrscheinlich einzigartig auf der Welt. Man bekommt keinesfalls das Gefühl, dass die jeweiligen Abschnitte total abgegrenzt sind, nein irgendwie geht alles fließend inneinander über. Wundervoll !!!
Hier auf der Abstraktion ist das Zusammenspiel ziemlich gut zu sehen:

big-city-adventure-vancouver_3_bigWeiterlesen -> Continue reading